Verrechnungsstelle für Kath. Kirchengemeinden Tauberbischofsheim

Ausbildung mit Anerkennungspraktikum (AP)

Du möchtest die klassische Ausbildung zur Erzieherin machen? Wie das geht, erfährst du hier.
 

Voraussetzungen

 
Wenn du dich für die klassische Ausbildung zur/ zum Erzieherin/ Erzieher interessierst, brauchst du zunächst einen Schulplatz an einer Fachschule für Sozialpädagogik.
   

Aufnahmebedingungen:

 
  • Erfolgreicher Abschluss des 1BKSP (Berufskolleg für Praktikantinnen und Praktikanten)² oder
  • Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in² oder
  • Allgemeine Hochschulreife/Fachhochschulreife/schulischer Teil der FHR eines beruflichen Gymnasiums (Profil: Sozialpädagogik / Sozialwissenschaft)¹ oder
  • Mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule¹ ² oder
  • Mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung¹ ² oder
  • Mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule, wenn ein mindestens zweistündiges Fach „Pädagogik/Psychologie“ besucht wurde¹ ² oder
  • Mindestens zweijährige Vollzeittätigkeit mit Kindern in einer sozialpädagogischen Einrichtung² oder
  • Mindestens zweijährige Vollzeittätigkeit als Tagesmutter mit mehreren Kindern (über Pflegeerlaubnis zugelassen)¹ ² oder
  • Führung eines Familienhaushaltes mit mindestens einem Kind für die Dauer von mindestens drei Jahren¹ ²
 

Voraussetzungen:

  • ¹ Sechswöchiges Praktikum (z.B. Krippe, Kindergarten, Hort)
  • ² Mittlere Reife, FSR bzw. Versetzung in Klasse 11 eines 9-Jährigen bzw. Klasse 10 eines 8-jährigen Gymnasiums bzw. Nachweis eines gleichwertigen Abschlusses
    (Quelle: Albert-Schweizer-Schule)
 
Die genauen Zugangsregelungen der Fachschulen kannst du auf deren Webseiten nachlesen:
 
Erst im Anschluss an die schulische Ausbildung benötigst du einen Partnerbetrieb, bei dem du dein Anerkennungsjahr / Berufspraktikum absolvierst. Dafür bewirbst du dich mit deinen Ausbildungszeugnissen. Weitere Voraussetzungen, um als Erzieher/in arbeiten zu dürfen, sind die Vorlage eines Erweiterten Führungszeugnisses und der Nachweis eines Impfschutzes gegen Masern.
Ausländische Bildungsabschlüsse müssen durch das Kultusministerium Baden-Württemberg anerkannt sein und um einen Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse ergänzt werden.
 

Ablauf und Vergütung

Während der ersten beiden Ausbildungsjahre erwirbst du als angehende/r Erzieherin/Erzieher eingehende Kompetenzen für dein berufliches Handeln. Du erhältst erste Einblicke in das Qualitätsmanagement von Einrichtungen. Neben den Grundlagen der Pädagogik, Psychologie und der Methodik und Didaktik, liegen wichtige Themenbereiche der Ausbildung in den Bereichen Musik/Rhythmik, Spiel, Natur, Kinder- und Jugendliteratur, Naturwissenschaft, Bewegungs- und Sprachförderung sowie Religionspädagogik.
 
Während des zweiten Ausbildungsjahres machst du ein sogenanntes „Tagespraktikum“, an dem du einmal pro Woche in einem festen Kindergarten mitarbeitet.
 
Im dritten Ausbildungsjahr wird das vermittelte Wissen in der Praxis angewandt. In deinem Kindergarten arbeitest du dann in Vollzeit mit und hast über das Jahr verteilt mehrere praktische Prüfungen.
 
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bist du „Staatlich anerkannte/r Erzieher/in“.
In den ersten zwei Jahren bist du Schüler/in. Deshalb bekommst du keine Vergütung. Je nach Schule musst du auch halbjährlich ein Schulgeld bezahlen. Vielleicht bekommst du aber BAföG. Das solltest du klären. Mehr Infos zum BAföG findest du unter:
 
Im dritten Jahr (Berufspraktikum) besuchst du nur noch einzelne Seminare, die von der Schule organisiert werden und arbeitest dann die meiste Zeit in der Kita. Hier verdienst Du als Berufspraktikant/in (innerhalb der Erzdiözese Freiburg) etwa 1.600 Euro (brutto) monatlich. 
 
Hier bieten wir Plätze für das Anerkennungspraktikum an.